Frau Meier und der Datenschutz

Was hat Frau Meier mit dem Datenschutz zu tun? Die Frage habe ich mir auch gestellt, als ich dieser Tage einen Beitrag in der MZ gelesen hatte.

Ich bin mir nicht schlüssig geworden, eigentlich wäre es widersinnig, aber gerade mit Datenschutz, der Unsicherheit damit und dem manchmal angelesenen oder aufgeschnappten Halbwissen ist uns inzwischen einiges unter gekommen.

Zur Geschichte: Eine ganz normale Dorfmetzgerei in Bayern, nichts außergewöhnliches, bis auf die Tatsache, dass sich eine langjährige Kundin nun unter Verweis auf die DSBVO verbittet, weiterhin mit Namen angesprochen zu werden. Dies würde ihre Persönlichkeitsrechte verletzen.

Wie die Verkäuferinnen damit umgehen, ist hier nicht überliefert, vielleicht „Guten Tag Frau X!“?

„Eah, sie da!“ wäre ja wohl doch zu unhöflich.

Ist die Geschichte nun ein Fake? Ich weiß es nicht, da inzwischen aber unter Verweis auf die DSGVO mancherorts darauf bestanden wird, die Namensschilder an den Türklingeln zu entfernen, mag hier sogar ein wahrer Kern enthalten sein.

Aber von der Sache her ist das nun wirklich keine Sache für die DSGVO. Weder werden hier Daten digital verarbeitet noch werden durch Ansprache mit dem Namen Persönlichkeitsrechte verletzt.

Aber natürlich könnte die betroffene Person auf Datenlöschung bestehen, sprich die Verkäuferinnen Namen und Gesicht aus ihrem Gedächtnis löschen.

Also gehen wir hier von einer Fakenachricht aus und sehen das Ganze als amüsante Geschichte!

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