Energieausweis beim Immobilienverkauf
Der Energieausweis sorgt immer noch für Verwirrung. Wann wird er tatsächlich benötigt? Welche Ausnahmen könnte es geben? Was muss er beinhalten?
Kurz vorweg: Solange Sie ihre Immobilie selbst bewohnen, ist ein Energieausweis nicht erforderlich.
Anders sieht es beim Verkauf aus. Hier muss ein gültiger Energieausweis spätestens bei der Beurkundung des Kaufvertrages übergeben werden können.
„Der Energieausweis sollte sinnvollerweise bereits bei der Inserierung der Immobilie vorliegen“, erläutert Siegfried Lietzmann, Regionaldirektor des Bundesverbandes für die Immobilienwirtschaft – bvfi. „Sofern er noch nicht erstellt ist, muss beim Inserat explizit darauf hingewiesen werden und das Inserat dann nochmals entsprechend überarbeitet werden.“
„Für den Verkauf einer Immobilie ist es immer ratsam, dass tatsächlich alle erforderlichen Unterlagen vorliegen. Deshalb achten wir neben einer soliden Preisfindung auch immer auf vollständige Unterlagen, um den Verkauf zügig abwickeln zu können!“ führt Siegfried Lietzmann weiter aus.
Es ist im Übrigen ohne Belang, ob eine Eigentumswohnung oder ein Haus verkauft wird, in beiden Fällen wird der Energieausweis aufgrund der gesetzlichen Regelungen benötigt.
Natürlich gibt es auch hier Ausnahmefälle, ein guter Makler kann darüber aufklären. Und der Energieausweis ist auch nur beschränkt gültig, so dass sich eine rein vorsorgliche Erstellung nicht wenig Nutzen bewirkt.
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